We Are The Heroes Of Schlagersülz – das zweite Halbfinale

Heute muss dann also alles besser werden: es gibt ein TV-Signal, die Erdbeertorte ist anwesend (und schon halb leer), und angesichts des ersten Halbfinals müssen wohl heute alle musikalischen Qualitätsbeiträge auf einmal kommen. Ratet, wer heute mein Favorit ist :)

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Es wird jedenfalls live gebloggt, bitte beteiligt euch zahlreich im Chat, denn heute fehlen mir die Stichwortgeber…

So ist das also, wenn man von Anfang an zuschaut: die Hosts singen erstmal selber, und ich fühle mich direkt in einen 60er-Jahre-Disneyfilm versetzt. Hier kann ich ja verraten, dass ich eine Schwäche für so alberne Musik habe…

Lettland: Justs "Heartbeat" Hmm, hab ich dazu jetzt ne Meinung? Es ist fast angenehm minimalistisch, aber was schreit der Junge so? Und wie viele Wochen hat er wohl Barthaare für diesen verwegenen Kinnflaum angespart? Naja. Wird sich keiner dran erinnern.

Polen: Michał Szpak "Color of Your Life" Wasn das fürn Hippie? Manu stellt grad fest, dass inzwischen anscheinend alle ESC-Kandidaten jünger sind als wir. Nein, der von San Marino war ein sympathischer Oldie! Hätte man den mal weitergewählt! Zurück zu Polen: okaye Stimme, viel Geschmachte, lustiges Faschingskostüm. Gibt heute Abend bestimmt noch schlimmeres.

Schweiz: Rykka "The Last of Our Kind" Oi, die Frau qualmt! Brennt das? Feuerlöschdecke! Draufstürzen und einwickeln! Witzig. Und außerdem ist sie fast so niedlich wie Emmelie de Forest. Jo, doch. Finale?

Israel: Hovi Star "Made of Stars" Bei diesem Look hätte ich ja jetzt mit Tainted Love gerechnet: ein androgynes Geschöpf mit Glitzer und Artistik hintendran, singen kann er recht hübsch, das passt so, oder? An dieser Stelle Grüße an Inga, solange ihr Doppelgänger noch auf der Bühne steht. (Und schon wieder Sternchenregen – der Effekt ist so grandios, den muss jeder mal nutzen.)

Weißrussland: Ivan "Help You Fly" Hahaha der runtergefallene Drumstick, ich bin so leicht zu erheitern! Aaargh, da is ja n naggcher Mann auf der Bühne, macht das weg! Hmm, Ivan hat anscheinend nicht so viele Freunde, er singt und musiziert mit Hologrammen von sich selbst zusammen. Man hat doch jedes Jahr den Eindruck, Weißrussland will diesen Wettbewerb einfach nicht ausrichten.

Zwischeneinspieler mit Lordi im ESC-Quiztaxi – yeah, very nice!

Serbien: Sanja Vučić ZAA "Goodbye (Shelter)" Stimmlich sauber, musikalisch unanstrengend, dazu dezente Morticia-Addams-Optik, na ok, das dürfte ein guter Zeitpunkt für ne Erdbeertortenblogpause sein.

Irland: Nicky Byrne "Sunlight" Ein ehemaliger Westlife-Sänger… so sieht das auch aus. Alles bisschen poppig-egal und weichgespült und offenbar hat er an seinen Haaren länger gearbeitet als an seinem Song. Nett gemeint, aber nö – darin sind wir uns aus unterschiedlichen Gründen alle einig (außer Jule?).

Mazedonien: Kaliopi "Dona" Ha! Noch eine, die älter ist als wir! Tja, im Alter kleidet man sich offenbar lustig und hält es für gediegen, und bewegt sich nicht mehr so viel. Immerhin sehr stimmgewaltig, quasi Bonnie Tyler für Opernfans.

Litauen: Donny Montell "I’ve Been Waiting for This Night" Den hatten wir doch schonmal, das war doch der mit der Augenbinde! Seitdem hat’s anscheinend nicht so geklappt und er tritt in Kellnerjacke auf… ach nee, nur von weitem. Manu fragt ganz berechtigt, ob diese Frisuren grad in seien, wir alten Damen haben ja echt keinen Plan mehr. Das Lied war egal, der Signature-Salto top.

Australien: Dami Im "Sound of Silence" Koalas! Sieger! Das Kleid ist bisschen zuviel, so Baiser mit Glitzer drauf, aber eine gute Stimme hat sie schon, und Dschej ist ja eh für Balladenmädchen. Insiderinfo: dieses ganze I keep calling und Rumgesinge ist definitiv nicht der Klang der Stille.

Slowenien: ManuElla "Blue and Red" Manu ist dran! Äh, fast. Aber eine nicht gänzlich unsympathische, nicht gänzlich unbegabte Person, mit Pferdeschwanz und schlichtem Kleidchen, Artistentänzer und – yay – Fünkchenregen! Fünkchenregenschnaps! Dschej ist not amused, der braucht noch mehr davon.

Bulgarien: Poli Genova "If Love Was a Crime" Poli Genova war schonmal dabei, damals mochte ich ihr Lied. Diesmal überzeugt mich weder das noch ihr Kostüm, das aussieht, als hätte sie sich auf Lilus Wärmebandagen schnell ein schwarzes Bettlaken übergeworfen. Hmm, mit dem Leuchteffekt hab ich schwerst gerechnet – der kam fast ein Stück zu spät, man konnte es kaum noch genießen…

Dänemark: Lighthouse X "Soldiers of Love" Dänische Milchbubis, stimmlich schwach und das Lied kann auch in die Tonne. Manu und ich sind unbegeistert, wie kann das sein, müssten wir nicht die Zielgruppe von Boybands sein? Wahrscheinlich nicht mehr, wahrscheinlich hätten wir alten Damen uns schon besser als Fangirls von San Marino geeignet, aber das sollte ja nun nicht sein.

Dami Im ist Spicegirlsfan. My girl. Man übersprühe sie mit anerkennendem Fünkchenregen (aber Vorsicht mit dem Kleid, das brennt bestimmt wie Sau)!

Ukraine: Jamala "1944" Mal kein Verriss: hier hat sich jemand mit einer äußerst guten Stimme mal tatsächlich n Kopf gemacht, nutzt sehr schön die Bühne, übertreibt’s nicht, find ich super.

Norwegen: Agnete "Icebreaker" Und nun der anscheinend obligatorische Song, der irgendeinen beliebigen Text auf die Begleitbeats von “Euphoria” singt, nur wird’s mit jedem Abklatsch ein bisschen schlechter, und mit den ganzen Rhythmuswechseln wird sie auch eher keine Diskoqueen.

Georgien: Nika Koscharow & Young Georgian Lolitaz "Midnight Gold" Ne Band! Wohoo! Die einzige, die heuer als solche ernstzunehmen ist hier! Obwohl… wer ist denn dieser Mann mit der ungewöhnlich langen Feder am Hut? Trotzdem, das ist doch wenigstens mal was anderes. (Diese Schnitte ey, wir sind doch hier nicht bei MTV! Hier gucken ältere Menschen zu!)

Albanien: Eneda Tarifa "Fairytale" Das ist so ein Kleid, in dem die Sängerin auf die Bühne gefahren, aufgestellt, richtig hingerüscht und später genauso wieder abtransportiert werden muss, ne? Langweilig. (Alter, die ist drei Jahre älter als ich und sieht aus, als könnte sie meine Mutter sein! Ist das diese Schönheitschirurgie?)

Belgien: Laura Tesoro "What’s the Pressure" Manu schläft schon fast, wir kommen nunmehr zum Höhepunkt des Abends: WOHOO!

Was wollen wir also im Finale haben? Natürlich BELGIEN, GEORGIEN, die UKRAINE, die Schweiz, Israel, Serbien, Mazedonien, Australien, Slowenien und Bulgarien. Von mir aus auch Irland (Dschej: “Das ist aber echt zu dünn, um sich mit den Guten zu messen!” – “Gibt ja keine Guten!”). Ich habe meine Pflicht getan und abgestimmt. Im Finale sollen sie dann selber sehn. Erdbeertorte! Und ein weiterer sehr witziger Einspieler. Die Schweden können Humor.

Als Pausenact eine Tanzperformance namens “Man vs. Machine” für drei Roboter und drei Tänzer. Das trifft mein nerdiges Herz, ich schmelze dahin! Der Roboter hat eine Banane aufgemacht! Staying alive mit Robotern! Thriller mit Robotern! Wer hat die programmiert? Die sind ja so großartig!

Was macht eigentlich Jon Ola Sand die restlichen elfeinhalb Monate im Jahr so?

Weiter sind also: Lettland? Das geht ja gut los. Georgien! Bulgarien! Australien! Ukraine! Serbien! Polen, echt jetzt? Israel! Litauen! Belgien! Yaaay! Um die Schweiz isses nu bisschen schade, naja. Nächstes Mal? Gutnacht.

We Are The Heroes Of Schlagersülz – das erste Halbfinale

Hejhej, die zarten Eingewöhnungskatastrophen des Abends sind überstanden und wir sitzen immerhin halbkomplett bereit auf dem Sofa und hoffen, dass gleich irgendeiner der Livestreams funktioniert, um uns die größeren Katastrophen vorzuführen. Die Liste der zu erwartenden Dramen ist schonmal vorbereitet, Kommentare folgen dann live, Essen hoffentlich auch. Liest das irgendjemand?

So, es ist 21 Uhr, wir sitzen warm und es gibt Wasser und keinen Livestream, während das Internet über die Eurovisionshymne schreibt. Was wollen wir spielen? Up next: Menschen versuchen, auf mehreren Rechnern schnell TV-USB-Gerätesoftware zu installieren. Ich möchte das Finale dann bitte daheim gucken.

Schön, dass man immerhin auf Twitter mitlesen kann, was man grad so verpasst…

Finnland: Sandhja "Sing It Away" Öhm.
Griechenland: Argo "Utopian Land" Ja?
Moldawien: Lidia Isac "Falling Stars" Tscha.
Ungarn: Freddie "Pioneer" Hat vermutlich stattgefunden?

BREAKING NEWS: WIR HABEN STREAM! Für ihre genialen Ideen lieben wir Manu :)

Kroatien: Nina Kraljić "Lighthouse" Das ist aber ein interessantes… äh… Kleid? Egal, find ich gut, ich find alles gut, solang ich Bild habe. Ein Effektkleid! Finalkandidatin! Boah, wir brauchen jetzt dringend Pizza auf den ganzen Stress. Übrigens ruckelt der Stream etwa genauso doll wie Reinhards DVB-T früher auch. Bitte alle hinsetzen und flach atmen.

Niederlande: Douwe Bob "Slow Down" Nein, Korrektur, der Stream ist noch ein bisschen instabiler. Na immerhin sehen wir genug von jedem Lied, um uns mal kurz eine Meinung zu bilden. Das Lied ist Entschleunigungsprogramm, inklusive der revolutionären Idee, mitten im Lied 10 Sekunden Pause zu machen. Der Stream beschert uns diesen Effekt leider noch ein bisschen öfter. In der 30-Sekunden-Pause verpassen wir noch die künstlerische 10-Sekunden-Pause… aber vielleicht wird die ja in der Zusammenfassung nochmal gezeigt?

Armenien: Iveta Mukutschjan "LoveWave" Armenien tritt im Badeanzug an. Alter, das ist mal fettes Effektfeuerwerk, das gehört ins Finale. Ach, und wieder Pause. Na, der Gedanke war erkennbar.

San Marino: Serhat "I Didn’t Know" Und wieder kaputt. Wir werden nie erfahren, was derjenige alles mitbringen muss, der für San Marino antreten will. Frauen in Alufolie? Die wenigen Ausschnitte, die wir sehen durften, waren mehr so Schlagerkirmes. Und bestimmt fehlte selbst die dramatische Rückung, ohne Ralph Siegel geht da alles den Bach runter, also echt mal. Nichtmal Reinhard gefällt’s.

Russland: Sergei Lasarew "You Are The Only One" Oi, das ist ja wie das mit den Strichmännchen, nur in düster und dramatisch! Videoleinwand gewinnt, ist klar. Und wieder Streampause und Standbild. “Mir gefällt’s!” – “Ja, so ohne Musik isses sehr gut, ne?” Wir sind alle schwerst begeistert von der Videoshow, das läuft.

Tschechien: Gabriela Gunčíková "I Stand" Tja hm, drei Videoausschnitte gesehen, halt so Balladengedöns mit Dramatik und ner schicken Bühne. Dschej meint, das kann man mal machen, Balladen gehn immer. Genau das ist ja das Problem, das denkt sich ja leider jedes Land. Windmaschinenschnaps!

Zypern: Minus One "Alter Ego" Noch eine tolle Idee von Manu, wir haben jetzt einen pixeligen, dafür aber weniger ruckelnden Stream. Ohne Peter Urban, man kann halt nicht alles haben. Die Band sieht lustig aus, aber zu mehr Meinungsbildung reicht der Stream nicht, das muss nachher der Schnelldurchlauf richten.

Österreich: ZOË "Loin d’ici" Hübsche Stimme, aber dann so’n komischer Stampfrhythmus hintendran? Einmal wünsch ich mir tatsächlich lieber ne Schmachtballade. Die Mickeymaus auf Jens’ Schoß bangt schon fleißig. Diesen Sommer in allen Cabrios Europas? “Windmaschinenschnaps?” – “Die Flasche ist doch leer… ui nee, die Flasche ist magisch wieder voll! Windmaschinenschnaps!” (Fürs Protokoll: das erste Lied, das wir ohne Aussetzer gesehen haben! Noch ein Hoch auf Manu!)

Estland: Jüri Pootsmann "Play" “Gefällt das hier jemandem?” – “Bisher noch nich…” Warum kuckt der immerzu so finster in seinem Konfirmandenanzug? Was soll das alles? Nee, also… nee. Immerhin gibt’s jetzt Chicken Biriyani, vielleicht endet der Abend doch noch versöhnlich.

Aserbaidschan: Samra "Miracle" Dieses Lied wird potentiell Juliane gefallen, aber egal, ich find grad auch alles hübsch, was ordentlich die Effektpalette ausschöpft, da darf das Golden Girl gern nochmal wiederkommen. (Mampf mampf mampf.)

Montenegro: Highway "The Real Thing" Das war auch böses Effektgewitter, aber irgendwie bisschen viel, gefällt uns eher nicht so. Zum Glück haben wir keine Epileptiker unter uns, die hätten grad arge Probleme. Anyway, Windmaschinenschnaps, und bitte rauswählen.

Island: Greta Salóme "Hear Them Calling" Auch mal ein revolutionäres Konzept, auf einer unbeleuchteten Bühne aufzutreten. Hmm, was ist das? Jens, nimm doch mal die Hand vorm Beamer weg! Nee Moment… Dschej meint, das darf mitkommen ins Finale. “Du willst doch einfach nur alle Frauen weiterwählen! Der Russe war aber gar keine Frau!” – “Doch, der war in Wirklichkeit bestimmt auch ne Frau!” – “Wenn das Putin wüsste!”

Bosnien und Herzegowina: Dalal & Deen feat. Ana Rucner & Jala "Ljubav je" Was ist das denn? “Warum tragen die denn alle Rettungsdecken?” – “Ist vielleicht in ner Windmaschine gar nicht so verkehrt…” Auf einem Mittelaltermarkt wäre dieses Lied vielleicht der Reißer… na immerhin ist es hübsch dramatisch und enthält ein Metalcello und Effektkleider, och jo, irgendwas witziges muss ja weiter. Manu meint auch: “Ist gar nicht so schlimm wie manch anderes.”

Malta: Ira Losco "Walk on Water" Eine schwache Variation auf “I got the power”, und warum hat dieses Wasserlied eigentlich soviel Feuergrafik hintenrum? Ach, alles egal, wech mit. Jetzt kommen voraussichtlich mehrere Schnelldurchläufe, auf dass wir uns auch zu den verpassten Beiträgen eine Meinung bilden können… Mit Finnland und Moldawien haben wir eher nix verpasst, Griechenland fand ich ganz witzig innert einer halben Minute, Ungarn soll sich mal das T-Shirt gescheit reinstopfen.

Was soll also weiter? Ich sag mal, Russland und die Niederlande bestimmt, Tschechien wünscht sich Dschej, Armenien, Kroatien, Aserbaidschan, Island, Bosnien und Herzegowina. San Marino freuen sich so kindlich über ihr völlig bescheuertes Lied, die sollten aus Mitleid eigentlich auch reinrutschen. Da ist ja immer noch ein Platz übrig für einen Beitrag, der’s nicht verdient hat.

Der Pausenfüller! Großartig! Durften wir heut eigentlich abstimmen? Muss man eigentlich nicht. Die Hälfte haben wir eh verpasst, wir sind nicht mehr objektiv, hahaha. Zur Pausenbespaßung nun “The Grey People”. Quasi Thriller, nur mit schlechteren Kostümen und schlechterer Musik. Worauf trinken wir jetzt Schnaps? “Einen Wir-schaffen-das-Schnaps!” Ja, der geht immer. Trotzdem hab ich nun ein bisschen das Gefühl, erst kamen anderthalb Stunden schlampig produzierte Chaosbeiträge und jetzt tatsächlich mal was ordentlich choreographiertes, hübsch dramaturgisches, was mehr als drei Proben erfordert hat. Großes Kino.

So, Auflösung: Aserbaidschan! RUSSLAND, natürlich! NIEDERLANDE! Ungarn. Da kann er sich ja zum Finale noch ne Hose ohne Löcher kaufen. Kroatien! Das Kleid ist weiter! Österreich. Naja, der Mickeymaus hat’s gefallen. Armenien! Tschechien! Zypern, fürs Schönaussehen wohl. Hmm, fehlen noch Bosnien und Island, und es wird: Malta. ACH. Immer der gleiche Quark hier. Bis übermorgen, zu noch mehr Quark! Vor nem Fernseher, mit Peter Urban!

Nachtrag: hier der wie immer unschlagbare Beitrag der unerreichbar großartigen Anja Rützel.

Same procedure as every year.

Und schon wieder ist ein Jahr rum, schon wieder bald Mitte Mai und somit ESC-Zeit – was Manu einstmals mit einem nur minimalen Augenzwinkern als “wichtigstes Musikereignis des Jahres” deklarierte, ist einmal mehr ganz schlimmer Schlagerschranz. Ich sag das ja vermutlich jedes Jahr: auch diesmal wird’s, so schlimm wie noch nie vorher, ein Aufmarsch austauschbarer Balladendamen, die aus Shampoo- und Toffifeewerbungen entsprungen zu sein scheinen und Lieder zum Vortrage bringen, die sich nur unter Zuhilfenahme guter Gesellschaft, garstiger Kommentare sowie gehaltvoller Getränke schadlos anhören lassen. Wir werden jedenfalls wieder zu den beiden Halbfinalsendungen am 10. und 12.5. und zum Finale am 14.5. live bloggen. Oh, die Vorfreude. Seid dabei, damit’s wenigstens was bringt!

Es geht schon wieder los.

Nachdem Xavier Naidoo aus kaum einleuchtenden Gründen vom wütenden Mob abgewählt wurde, musste also heute im deutschen Vorentscheid, deutscher denn je “Unser Lied für Stockholm” betitelt, unser diesjähriger ESC-Teilnehmer ermittelt werden. Leider ließ mich die Auswahl vollkommen kalt, keiner konnte zum Livebloggen bewegt werden und so muss es ein bisschen Orakelei tun: Barbara Schöneberger war den ganzen Abend aufgedreht und ihre Witze fürchterlich flach, die Beiträge waren alle zwischen egal und peinlich angesiedelt. Bunte Freakshow von Jamie-Lee Kriewitz, deren Lied leider nicht annähernd so extravagant ist wie ihr Name und Outfit, vorhersehbar-massentaugliches Schlagergedudel in Bader-Katalog-Reizwäsche bei Ella Endlich, unserer Freundin von mdr1, worst of both worlds beim Duo Joco. Obwohl es dann die Gregorian-Mönche mächtig krachen lassen mit Kuttengewedel und Luftschlangen (!), ist ihr Gesang nicht weniger einschläfernd als sonst. Woods of Birnam leiten die Dudelpopband-Fremdschäm-Orgie ein, in die sich Luxuslärm und Keoma dann auch gleich einreiht. Der Fremdschäm-Höhepunkt wird beim Beitrag von Avantasia erreicht, dann wird’s zum Glück ruhiger mit dem diesjährigen Andreas-Kümmert-Klon Alex Diehl, ehe Laura Pinski den Abend mit dem Ralph-Siegel-Song und seit vielen Jahrhunderten bewährten ESC-Effekten beendet.
Wild drauflosgeraten, die Ergebnisse der Abstimmung: weiter gekommen ins Halbfinale sind Jamie-Lee Dings, Ella Endlich, Gregorian und Alex Diehl, es schlagen sich dann im Finale Jamie-Lee und Alex und weil ja der Junge mit der Gitarre bekanntlich gleich nach der Wahl das Handtuch wirft, stimmen diesmal alle gleich für das Singemädchen. Ralph Siegel indes brachte diesjahr nun also das Kunststück fertig, schon in der Vorrunde zur Vorrunde rauszufliegen, hätte er mal lieber ein Lied für San Marino geschrieben. Alles Mist.

Dieser Beitrag wurde Stunden vor der eigentlichen Sendung erstellt, gilt ohne Unterschrift und wird eventuell im Laufe des Jahres noch um den Namen des tatsächlichen Kandidaten ergänzt.

Alles Wurst und Kuchen dazu – das große Liederfinale 2015

Moin! Back in ESC-Land! Auch diesjahr wieder traditionell aus dem Wald, in traditioneller Runde (plus virtueller Begleitung), leider ohne Bowle, dafür aber mit Torte und Kuchen und wir werden schon klarkommen, auch wenn wir diesjahr keine einzige Person aus unserer Jury kennen und nach dem Auftritt dieses bebrillten Käppihipsters im Vorprogramm schon ahnen, dass die unseren Geschmack nicht so recht repräsentieren werden. Außerdem sprechen die alle eine Sprache, die eher nicht unsere Muttersprache ist, aber für deren Fortbestand können wir ja selber in den nächsten dreieinhalb Stunden (wtf haben wir uns da vorgenommen?!) sorgen. Viel Spaß, unsichtbares Blogpublikum!

Es startet mit der Eurovisionshymne live vom Orchester. Fun fact: klassische Streicher sind einer der häufigsten Verursacher von gelangweiltem Wegschalten im Fernsehen. Gut finde ich allerdings, dass sich das Transenthema so konsequent durch die Veranstaltung zieht. Und diese grandiosen Lampen! Dschej: “War bestimmt ne deutsche Firma, die das gebaut hat.” :)

So, ne glitzernde Conchita in pink, singende Moderatorinnen in finsterschwarz (und das ESC-übliche schwarze Flattercape war hier nicht mehr drin?!), ein Kinderchor (Foxi: “Wieso haben die denn Matrosen, Österreich hat doch gar keine Meeresanbindung?”), wirklich alles wurde hier aufgefahren (Dschej: “Ich hab da Kritik.”), ab jetzt kann’s nur noch billiger werden. Und auch wir fahren auf: von Erdnussflips bis Gummibärchen hat Jule nun die Komplettversorgung herbeigeschafft, während die Kandidaten einmarschieren. Und Kaffee – vielleicht bleiben wir also wach bis zum Schluss. Dschej mampft Erdnussflips mit Kuchengabel – das Überangebot… Foxi: “Ihr werdet am Ende des Abends alle wie die Serbin aussehen!”

Nur 20 Minuten nach Beginn der Sendung geht’s los. Ach je. Wir kommen heute nie ins Bett.

Slowenien: Maraaya "Here For You" Diese Kopfhörer machen einen zunehmend blödsinnigen Eindruck, aber zur Not soll’s halt gewinnen; die pantomimische Geige und der Pianist, der so tut als würde er schlagzeugern, die reißen’s raus. Manu: “Das wär schon der erste Windmaschinenschnaps…” – Jule: “Ich such mal deine Mutti!”

Frankreich: Lisa Angell "N’oubliez pas" Die Französin sieht sehr leidend aus, aber wir hören’s nur so halb, denn Dschej knuspert zu laut und mein Französisch ist auch nicht so dolle. “Ernst und eindrucksvoll”, meint Peter Urban. Wir sind halt mehr so für Schnaps hier.

Israel: Nadav Guedj "Golden Boy" Die Schuhe! Yaaay! Diesjahr ist alles zu spät, ich liege auf einer Wellenlänge mit Jule – wir sind die einzigen, die hier im Wohnzimmer rumwippen. Aber wir kriegen den Rest noch rum! Sogar Theresa wippt schon mit dem mit dem Fuß! “Gibt’s jetzt ‘n Feuereffektschnaps?” – “Mann, ihr habt noch genug Windmaschinenschnäpse vor euch!” Peter Urban kommentiert: “In der Sprecherkabine tanzen erwachsene Männer…” Unvorstellbar. Dschej: “Was ist das denn?” – “…die Prominenz.”

Estland: Elina Born & Stig Rästa "Goodbye to Yesterday" Die mochte ich am Dienstag noch… Aber je öfter man das Lied hört, desto langweiliger wird’s leider auch. Immerhin haben sie die Tonhöhen nochmal ein bisschen einstudiert, das ist auf jeden Fall nen Pluspunkt wert.

Vereinigtes Königreich: Electro Velvet "Still in Love with You" Hier wär dann mein Finallieblingslied 2015, und das ganze Internet samt Peter Urban ist unmäßig scheiße. Aber dreißig Powerballaden, wa?!

Armenien: Genealogy "Face The Shadow" DAS können wir neutral anmoderieren oder wie?! Echt mal. Und dann gönnen sie uns nichtmal einen Windmaschinenschnaps, sondern packen die rumfliegenden Blätter nur auf die Leinwand…

Litauen: Monika Linkytė & Vaidas Baumila "This Time" Grad sag ich noch, man hätte doch eigentlich wenigstens die Backgroundtänzerpärchen umsortieren können (was zu Diskussionen führte, wie homophob man wohl in Litauen ist), da taten sie’s schon flugs für den Schmatzer. Das LGBT-Thema steht :)

Serbien: Bojana Stamenov "Beauty Never Lies" “Hat die wirklich so’n Bauch?” – “Nein, die mag nur große Stoffe.” – “Da ist was dran.”

Norwegen: Mørland & Debrah Scarlett "A Monster Like Me" Ich weiß nicht, wie angemessen ich’s finden soll, dass auch bei dem Lied über den Mord fleißig die Feuerzeuge (oder Handys) geschwenkt werden. Das ist jedenfalls mal einer der besseren Beiträge.

Schweden: Måns Zelmerlöw "Heroes" Jule: “Der kriegt auf jeden Fall den Preis für die beste Performance.” – “Ey komm, das sind hier nicht die Academy Awards.” Foxi: “Hier geht’s nämlich nur um die Schuhe!” – “Ja, sonst von den Klamotten macht er ja auch nichts her!” “Und wie lang wiederholt sich das jetzt?” – “Bis du’s wählst!”

Zypern: John Karayiannis "One Thing I should Have Done" Wir finden das immer noch sehr beruhigend und schön. “Nur windmaschinenmäßig wird uns nicht viel gegönnt… ach, ich schenk trotzdem schonmal nach…” Peter Urban sondert auch Spitzen ab – wetten, bei den Italienern, die dreimal ganz genauso aussehen, lässt er das dann stecken?

Australien: Guy Sebastian "Tonight Again" Ja, der heutige Abend. Jule und ich gucken uns wippend an: “Joa, ne?” Singen kanner, Stimmung passt so alles, jippie. “Wollen wir immer trinken, wenn Australien Punkte kriegt?” – “Jaaa! 39 Schnäpse!!”

Belgien: Loïc Nottet "Rhythm Inside" Ich find das Lied super, aber der Sänger ist eher so mittelgut. Wenn bitte die Serbin samt ihren Backgroundmenschen diesen Song übernehmen könnte, dann wüsste ich, wohin meine Stimme geht.

Österreich: The Makemakes "I Am Yours" Peter Urban ist heute zu auffallend vielen Nummern ganz schön garstig – ist das schon die Altersgranteligkeit? “Hat jemand ne Meinung?” – “Ich find’s nicht schlecht.” – “Dir gefallen doch nur die langen Haare!” Jetzt brennt der Flügel, aber klanglich macht’s keinen Unterschied – ob das hier womöglich Playback ist?

Griechenland: Maria Elena Kyriakou "One Last Breath" “Ach, das ist doch jetzt gut geeignet für ne Pipipause!” – “Halthalt, jetzt gibt’s doch endlich wieder Windmaschinenschnaps.” Ja ok, aber den Rest hab ich dann verpasst. Fazit vom Rest: Celine Dion. Danke.

Montenegro: Knez "Adio" Jetzt ist gleich Deutschland dran und hierzu weiß ich immer noch nichts. Kein Favorit, würd ich mal sagen, der dickliche Mann mit seinen bös guckenden Backgrounddamen.

Deutschland: Ann Sophie "Black Smoke" Ist das mit den Schuhen zu komplex oder warum bewegt sie sich kein Stück? Jule tickt völlig aus über die Schuhe. Dafür ein Kreativkommentar aus dem off: “Vom Hocker reißt’s einen nich.” Na wunderbar, dann gewinnen wir diesjahr zumindest alle verfügbaren Blumentöpfe!

Polen: Monika Kuszyńska "In the Name of Love" Mein Lieblingskommentar aus dem Internet ist “Lenor Advert”. Ich bin immer noch nicht übers Ausscheiden der Finnen hinweg, die Rollstuhltante soll heimfahren. Ach, und auf den letzten drei Tönen hört man auch das Klavier.

Lettland: Aminata "Love Injected" Mir erschließt sich echt nicht, wieso das Publikum immer mal so plötzlich und ohne ersichtlichen Grund losjubelt. Kann in unserem Wohnzimmer nicht auch mal jemand “Applause” einblenden? Und hat die Frau eigentlich ne Trittleiter unter ihrem Kleid versteckt? Jule meint: “Auf ‘Love’ hätten wir trinken sollen!”

Rumänien: Voltaj "De la capăt – All Over Again" Trotz Hochwasserhosen und insgesamt bisschen lustigem Outfit gefällt uns dieses Lied ganz gut – es geht also nicht alles nur ums Styling hier!

Spanien: Edurne "Amanecer" “Windmaschine!” Wahrscheinlich flattern ihre Ärmel jedesmal, wenn sie sich bewegt, aber egal, Schnaps! Und jetzt hab ich auch noch das Trickkleid verpennt. Dschej ist für erneuten Kleiderwechsel, in der Hoffnung, dass dann noch weniger übrig bleibt. Und gleich springt sie ins Stargate. Hmm.

Ungarn: Boggie "Wars for Nothing" Man kann sich nicht so richtig entscheiden hier – das Flashmobvideo hierzu fand ich super, aber ach, live on stage ist es wirklich bissel dünn.

Georgien: Nina Sublatti "Warrior" Wind! Schnaps! Diesjahr werden wir schon vor Beginn der Abstimmung völlig hinüber sein. Morticia Addams gefällt mir mit steigendem Alkoholpegel jedenfalls immer besser. Und Dschej steht auf ihre “schönen Lederbuxen”.

Aserbaidschan: Elnur Hüseynov "Hour of the Wolf" Die kriegen jedenfalls mal die Medaille für Most Sophisticated Ausdruckstanz. Darauf haben wir ja jetzt auch schon so’n bisschen hingefiebert, ist also eher positiv einzustufen, wird also eher spöttisch von Peter Urban besprochen.

Russland: Polina Gagarina "A Million Voices" Es geht hier nur ums Outfit, Jule ist außer sich: “Kann man nich vorher nochmal gehen?!” Zum Friseur, meint sie, um sich den Ansatz nachfärben zu lassen, meint sie. Na immerhin keine Windmaschine. Trotzdem kriegt Jule Gänsehaut: “Mir ist kalt!” Ja klar, der Raum hier hat ja auch nur 30 Grad.

Albanien: Elhaida Dani "I’m Alive" Das Jahr der Ausschnitte bis zum Bauchnabel. Wenn das Kleid stimmt, muss man’s auch mit den Tönen nicht so genau nehmen, oder? Der Gesang hat die gleiche Schieflage wie die Kamera, mir wird schlecht.

Italien: Il Volo "Grande amore" So, der dritte Italiener sieht also exakt so aus wie der Zyprer und erwartungsgemäß gibt’s hier keine Häme von Peter Urban. Der Mann regt uns heut alle auf, aber man muss sich immer sagen, dass es Barbara Schöneberger dreieinhalb Stunden hier moderieren könnte, da geht’s wieder. Warum gehen eigentlich alle bei diesem Lied raus?

So, fertsch. Arabella Kiesbauer hat sich ein Kettenhemd übergeworfen, um die Punkte abzublocken. Oder was auch immer jetzt als Pausenfüller kommt. Ich werd als Pausenfüller mal wieder unser aller Wunschsieger (Top 5 in totally random order) sammeln…

Jule: Israel, Australien, Russland, Spanien, Schweden
Manu: Isreal, Estland, Österreich, Zypern, Serbien
Foxi: Slowenien, Lettland, Schweden, Montenegro, UK
Dschej: Estland, UK, Serbien, Australien, Rumänien
Mandy: Norwegen, Israel, Zypern, Österreich, UK
Juja: UK, Australien, Israel, Norwegen, Belgien
Wir stimmen jetzt alle für Australien ab, einfach nur, weil’s witzig wär (und natürlich auch gut war).

Der Pausenact überfordert mich deutlich. Haben die beim Planen mal berücksichtigt, dass 90% des Fernsehpublikums an dieser Stelle des Programms schon recht angetrunken und nicht mehr so empfänglich für intellektuell-klassisch-künstlerisches sind? In der Halle herrscht anscheinend auch die ausgelassene Stimmung einer Karnevalsveranstaltung in Döbeln. Peter Urban: “Viele Länder haben jetzt Werbung gesendet – wir nicht!”

Die Abstimmung ist beendet, die nächstkompliziertere Aufgabe ist die Festlegung unserer jeweiligen Trinkspiele. Foxi: mehr Punkte für Albanien als für Deutschland. Der Rest: Zwölfer für UK oder Australien. Und am Ende steht der Schnaps immer noch hier… na egal.

Wieso ist denn jetzt Arabella im Greenroom und nicht Conchita? Bei ihr hab ich immer das Gefühl, sie wird gleich einen der Herren im Hintergrund fragen, was er dazu sagen würde, wenn das Kind in Wirklichkeit von ihm wäre.

Stimmvergabe geht los, Foxi darf gleich mal trinken. Macht er aber nicht, sondern schließt sich der Übersicht halber unserem Spielchen an. Zwei Länder durch, und ich ahne schon wieder, dass ich das Ergebnis nicht begreifen werde.

Krista Siegfrids sagt die finnischen Punkte an und wedelt erstmal ausgiebig mit dem Wedding Ring, wozu die Moderatorin nur ein verständnisloses Gesicht macht. Wo warst du die letzten Jahre Mädchen, in nem Erdloch?! Ich sollte das moderieren, ich bin einfach viel besser informiert. Naja, oder jedenfalls soufflieren.

10 Länder durch – wir beschließen, mit der deutschen Ansage auf unser ursprünglich angedachtes Trinkspiel “Punkte für Australien” umzusteigen, sonst wird das hier nie was. Immer noch 0 Punkte für Deutschland, 0 für Österreich, 1 Punkt für UK. Hach. ODER wenn Russland gewinnt, exen wir einfach alles, was auf dem Tisch steht. Oh, aber diese sehr volle Flasche müssen wir vorher wegstellen.

Yay! 12 für Australien! Schnaps! Auf Schweden! Ergo: Regeländerung nur abgeschwächt nötig, wir trinken auf große Punkte für Australien. Und dann noch einen Frustschnaps auf das traurige deutsche Voting? Damit haben wir ja mal nix zu tun… Australien lassen ihre Punkte von jemandem ansagen, der den ESC von der ersten Stunde an mitverfolgt hat.

Noch ein Schnaps! Ein Hoch auf Österreich! Und Ungarn gibt nochmal 8 für Australien, das ist auch schön. Und UK gibt 10. Langsam wird’s. Jule nimmt es ernst und schenkt flink und gewissenhaft (und immer noch erstaunlich treffsicher) nach…

Und schon wieder ein Schnaps aus den Niederlanden. So langsam kommen wir an die Grenze. Ähm, ja, wir trinken dann mal gleich Niederlande und Polen zusammen. Und Valentina Monetta, San Marinos Geheimwaffe, gibt uns noch einen! Ich breche schon in unkontrolliertes Gekicher aus…

Nach Zypern steht Schweden als Sieger fest. Aber da kommen noch Schnapspunkte! Hurra!

So, fertig. Deutschland und Österreich sind gemeinsame Verlierer, das kennen wir ja seit 1945 ;) Aber wir sind ziemlich betrunken und die 0 Punkte sind uns so ziemlich egal (oder, Mandy?). Und nun hat Peter Urban auch noch den Namen unserer eigenen Kandidatin verwechselt (Ann-Marie?!). Immerhin wurden wir in der Tabelle inzwischen auf den vorletzten Platz geschummelt… Jetzt hören wir jedenfalls nochmal das Siegerlied, in der Hoffnung, diesmal mehr davon mitzukriegen als witzige Strichmännchen. Yay? (Da waren aber deutliche Gänsefüßchen um die “Party”, die in Deutschland jetzt steigt…) Na dann, schönen Abend also. Wir verabschieden uns in die ESC-Party im regenfreien Hamburg mit dem 0-Punkte-Song, auf der Menschen ungefähr so clevere Dinge sagen wie Philipp Lahm kurz nach dem Spiel. Na, Gutnacht.